OK, bessere Bremsen und Beschleunigung würde ich mir bei meinem Mietauto manchmal schon wünschen; ganz zu schweigen von dem nicht vorhandenem Tempomaten, nach dem mein Bleifuß bei den stundenlangen Fahrten auf leeren Highways irgendwann sehr nachdrücklich verlangt. Aber davon abgesehen bin ich sehr zufrieden mit meinem PT Cruiser: er ist wendig und im Death Valley hat der häßliche kleine Kerl sogar eine gewisse Geländetauglichkeit unter Beweis gestellt. Und vor allem: Er hat eine Klimaanlage und die hätte ich heute wirklich nicht missen wollen.
Rhyolite
Diese Geisterstadt befindet sich kurz vor dem Eingang ins Death Valley durch das “Hell Gate” am nordöstlichen Rand. Eigentlich ist Rhyolite nur eine Ansammlung von einem knappen Dutzend Ruinen, die kommentarlos in der Gegend herumstehen. Wenn man sich aber vor Augen führt, daß dies zu Anfang des 20. Jahrhunderts eine 10.000-Einwohner-Stadt war, auf deren Güterbahnhof Edelmetalle aus den nahe gelegenenen Minen verladen wurden, dann ist der Unterschied doch ziemlich eindrucksvoll. So erfolgreich war die Stadt übrigens nur 6 Jahre lang, dann war es mit dem Goldrausch wieder vorbei, die Bewohner zogen in Massen weg und die Häuser verfielen nach und nach - mit dem heutigen Ergebnis.
Keane Wonder Mine
Eine weitere Perle für die Liebhaber von Ruinen (zu denen - man merkt es wohl - auch ich gehöre): Die Keane Wonder Mine liegt unweit von Rhyolite und ist benannt nach einem der beiden ersten Besitzer, der nach acht Jahren erfolglosen Schürfens durch schieres Glück auf eine Goldader stieß. Von 1903 bis 1916 wurde dort Gold, Silber und Blei im Wert von etwa 700.000 bis 1.000.000 $ gefördert. Der Namensgeber Mr. Keane verkaufte übrigens seine Ansprüche für insgesamt 45.000 $ und kehrte nach Irland zurück, wo er einen Mord beging und für 17 Jahre ins Gefängnis ging. Bad luck.
Dante’s View

Dante’s View ist eine Bergspitze, zu der man mit dem Auto fahren kann. Schon auf dem Parkplatz ist das Panorama, unter anderem der Blick auf einen Salzsee namens Badwater Basin, spektakulär. Ich habe mir die Mühe gemacht, noch ein bißchen weiter auf dem Kamm nach Süden zu wandern und es nicht bereut, denn die Aussicht wurde während der Wanderung sogar noch besser. Zur Mittagszeit war das genau die richtige Untenehmung denn da oben war es auch noch erfrischend kühl - und das ohne Klimaanlage.
Golden Canyon
Sanddünen bei Stovepipe Wells

Sequoia & King’s Canyon National Park »« Grand Canyon (Teil 2), Hoover Dam und Vegas
Hi!
Hab das Bild 7/7 der “Keane Wonder Mine” gesehn und bemerkt dass ich es erst vor 2 Wochen in einer unserer Lokalzeitungen gesehen hab! Außerdem auch auf ich glaub sagen.at als Gewinnerfoto in einer eher “mystischen” Kategorie. Schon schräg irgendwie
Lg und weiterhin alles Gute,
Gerd
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Hi nochmal!
Ok, hab nochmal nachgesehn, und es ist halt verblüffend ähnlich, aber doch nicht das selbe 
Sorry, kannst beide Einträge löschen 
Naja, so sind wir jetzt halt mal wieder in Kontakt gekommen. Lg, Gerd
Achja, das Foto mit dem ich’s verwechselt hatte gibts HIER.
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Cool, dass Dir das aufgefallen ist, Gerd!
Das Foto ist rein von der Ästhetik her echt zum verwechseln ähnlich. Wobei ich mich gefreut hätte, wenn ich mit meiner Kamera eine so gute Qualität hinbekommen hätte.
Merke: vor der nächsten grösseren Reise eine anständige Kamera kaufen und keine 200-Dollar-Billgknippse.
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